Ursprünge in den 1920er-Jahren: Funktion trifft Komfort
In den 1920er Jahren entwickelte sich auf amerikanischen Universitätscampus ein neues Kleidungsstück: das Sweatshirt aus 100 % Baumwollfleece – komfortabler als die bis dahin üblichen kratzigen Wollpullover der Sportler. Schnell wurde es zum praktischen Begleiter vor und nach dem Training.
„Vom Sport erfunden, von der Kultur geprägt, heute ein Klassiker im Alltag.“
1930er-Jahre: Der Beginn der Personalisierung
Dank neuer Textildruck- und Sticktechniken wurde das Sweatshirt zum Träger universitärer Identität. Farben, Logos und Slogans der Hochschule zeigten Stolz und Zugehörigkeit.
Schon bald fand das Sweatshirt auch außerhalb des Sports seinen Platz – als Geschenk, Statement und modisches Element.
1934: Die Geburt des Hoodies
Der erste Hoodie wurde 1934 eingeführt – seine Kapuze machte ihn ideal für Arbeiter in Kühlhäusern und das Militär.
1950er-Jahre: Technologischer Fortschritt
In den 50ern ersetzte man reine Baumwolle durch ein Baumwoll-Polyester-Gemisch, was dem Sweatshirt mehr Formstabilität und Langlebigkeit verlieh. Es wurde alltagstauglich – auch für Firmen, Teams und Freizeit.
1970er–1980er: Fitnesstrend und modischer Ausdruck
Mit dem Sport-Boom dieser Jahrzehnte wurde das Sweatshirt zum Must-have: in Fitnessstudios, in Filmen wie Rocky oder Flashdance, mit leuchtenden Farben, weiten Schnitten und teils extravaganten Mustern.
1990er: Subkulturen und Designvielfalt
Hip-Hop, Skater und Street-Art-Szenen übernahmen den Hoodie und machten ihn zum Markenzeichen urbaner Bewegungen. Designer griffen diesen Trend auf und interpretierten den Look neu – modern, genderneutral und stilvoll.